E.ON verkauft seine US-Geschäfte
Mai 7th, 2010 von
admin
Bei dem deutsche Konzern E.ON handelt es sich um den größten nichtstaatlichen Energieversorger auf der ganzen Welt. Hauptsitz von E.ON befindet sich in Düsseldorf. Das Unternehmen betätigt sich hauptsächlich auf dem europäischen Strom- und Gasmarkt. Weltweit sind momentan rund 88.000 Mitarbeiter beschäftigt. Im vergangen Jahr konnte der Konzern einen Gesamtumsatz von 81,82 Milliarden Euro erwirtschaften.
Der größte deutsche Stromanbieter ist im Moment damit beschäftigt, den Verkauf seines US-amerikanischen Strom- und Gasgeschäftes an den amerikanischen Konzern PPL zu verkaufen. Auf 7,6 Milliarden Euro wird sich der Kaufpreis nach Angaben von Konzernchef Wulf Bernotat belaufen. Des weiteren vermeldete Bernotat, dass der Konzern durch diesen Verkauf bereits jetzt sein Ziel erreichen werde, bis Ende des Jahres durch die Abgaben der Beteiligungen eine Summe in Höhe von 10 Milliarden Euro zu erzielen.
Eigentlich lief es gut für E.ON US. Der Verkauf der US-Geschäftsstellen bedeutet für E.ON zwar den Verlust eines gewinnbringenden Geschäfts, jedoch sei der amerikanische Energiemarkt aus der Sicht von E.ON nicht zukunftsorientiert und biete zu wenig Entwicklungsmöglichkeiten. Durch den Verkauf der Geschäftsstellen habe man mehr Spielraum für eine längerfristige Entwicklung gewonnen. So ist beispielsweise die Nettoverschuldung von E.ON gesunken.
Vor einigen Jahre hatte E.ON in Zusammenhang mit dem Erwerb des britischen Energieversorgers Powergen ebenfalls die US-amerikanischen Unternehmen Louisville Gas und Electric Company erworben. Zusammen sind die beiden Tochtergesellschaften für die Versorgung von insgesamt rund 940.000 Haushalten in den USA mit Strom und 321.000 mit Gas zuständig. E.ON hatte 2009 in den Vereinigten Staaten einen Stromabsatz in Höhe von 32,4 Kilowattstunden und einen Gasabsatz von 12,6 Kilowattstunden erzielt.
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