Vergleich für Stromtarife und Stromanbieter
Mai 29th, 2009 von
admin
Wer Stromtarife und Stromanbieter vergleichen will, der begibt sich am Besten ins Internet. Hier findet man nicht nur viele seriöse und unabhängige Verbraucherportale, sondern natürlich sind auch die Anbieter selbst vertreten. Wer auf einen Blick eine Preisübersicht haben möchte, der sollte einfach einen Stromrechner nutzen.
Stromrechner sind wie kleine Suchmaschinen
In die Stromrechner auf diversen unabhängigen Verbraucherportalen werden immer ganz aktuell die Tarif- und Kostendaten aller Stromanbieter in Deutschland eingepflegt. Natürlich mit diversen Zusatzinformationen versehen, wie beispielsweise Liefergebiet und Vertragskonditionen. Denn für den vergleichenden Kunden ist es natürlich sehr wichtig, dass er bei seiner Abfrage auch nur die Anbieter angezeigt bekommt, die für ihn in Frage kommen. Deshalb wird man grundsätzlich bei der ersten Eingabemaske nach der Postleitzahl gefragt. Dies hat nichts damit zu tun, dass jemand an Ihre Daten will, sondern es dient als Filter bei der Suche nach allen in Frage kommenden Stromangeboten.
Zusätzliche Filteroptionen sind natürlich der Verbrauch, sowie Angaben zur Strombeschaffenheit. Diese sind allerdings rein optional. Der ungefähre jährliche Stromverbrauch wird deshalb bei jeder Abfrage eingegeben, weil der Stromrechner auf diese Weise Tarife anbieten kann, die genau auf diesen Jahresverbrauch zugeschnitten sind. Schließlich verbraucht ein einzelner Singlehaushalt wesentlich weniger Energie als ein Vier-Personen-Haushalt und umgekehrt. Genau das berücksichtigen die Stromanbieter bei der Gestaltung ihrer Tarife, indem größere Abnahmemengen zwar eine höhere Grundgebühr erfordern, dafür aber im Kilowattstundenpreis deutlich günstiger sind als bei einem Ein-Mann/Frau-Haushalt. Und wer sich für Ökostrom entscheiden will, der kann an dieser Stelle auch sein Häkchen setzen und bekommt in Folge nur Angebote für grünen Strom angezeigt.
Doch worauf muss ich nun achten?
Natürlich ist ein Stromrechner darauf ausgelegt, das günstigste Angebot zu finden. Aber Vorsicht! Wer nicht von vornherein angibt, dass er gar nicht erst Angebote mit Vorkasse, Sonderzuschlägen oder ähnlichem angezeigt bekommen möchte, da diese den eigentlichen Preis unnatürlich niedrig erscheinen lassen, der sollte bei den billigsten Angeboten wirklich zweimal hinschauen. Vorkasse bedeutet bei den meisten dieser Anbieter, dass man die gesamten Stromkosten für ein ganzes Jahr auf einmal zahlt. Vorab. Hat sich der Anbieter verkalkuliert, ist nicht nur das Geld weg, auch der Strom wird nicht mehr geliefert. Aufgrund dessen raten viele Verbraucherschützer von dieser Zahlungsweise ab. Besonders günstige Tarife können auch manchmal an einen Sonderabschlag gebunden sein. Dieser kann sich zwischen einhundert und dreihundert Euro bewegen und ist ebenfalls vorab zu zahlen. Also auch nicht besonders günstig.
Zweiter Punkt sind die Vertrags- und Lieferungsdetails. Wer heutzutage schnell und flexibel auf Veränderungen am Markt reagieren will, der sollte sich nicht mehr für 24 Monate oder länger an ein und denselben Anbieter binden. Hier sind Verträge mit ganz normalen Kündigungsfristen von einem oder drei Monaten wesentlich angenehmer. Preisgarantie hört sich immer sehr gut an, ist in manchen Fällen sicherlich auch empfehlenswert, aber nicht alle Anbieter halten dieses Versprechen, vor allem wenn es sich um lange Laufzeiten handelt. Hier gilt es, vorab den Vertrag genau zu prüfen, denn die Anbieter sind den Schwankungen am Markt natürlich noch stärker unterworfen als ihre Kunden. Deshalb werden sie es sich auch nicht wirklich nehmen lassen, bei großen Diskrepanzen entsprechend reagieren zu können.
Aber wie immer gilt, richtig hinschauen und sich informieren ist das A und O. Und wer dann noch mehr Geld einsparen will, der sollte sich nach Tipps um Strom zu sparen umschauen, denn Energiesparen ist heutzutage nicht nur chic, es hilft auch der Umwelt.
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